Insulet und Medline senken Umsatzprognosen – Aktien fallen deutlich

Insulet (PODD) verlor am Mittwoch gemeinsam mit dem Medizintechnikhersteller Medline (MDLN) deutlich an Wert, nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose für das zweite Halbjahr senkte. Insulet erwartet nun ein Umsatzwachstum von 20 % bis 22 % im laufenden Jahr, verglichen mit der früheren Schätzung von 21 % bis 23 %. Auf Basis des Berichts prognostiziert Insulet ein Umsatzwachstum von 21 % bis 23 %, was einem Rückgang von 1 % gegenüber der vorherigen Prognose entspricht. Der Großteil dieser Senkung ist auf die Umsätze in den USA zurückzuführen. Analyst Mike Kratky von Leerink Partners erklärte, dass die aktualisierte Prognose für das Geschäftsjahr 2026 den Gesamtumsatz um 2 % unter den Konsens liegt, einschließlich der Omnipod-Umsätze in den USA um 5 % und der Omnipod-Umsätze außerhalb der USA um +3 % gegenüber dem Konsens.

Medline reduziert EBITDA-Prognose

Auch Medline senkte seine EBITDA-Prognose aufgrund makroökonomischer Faktoren. Der Medizintechnik-Konzern verpasste die Erwartungen für das zweite Quartal, was zu einem Kursrückgang um mehr als 14 % auf 35,90 Dollar führte. Insulet übertraf zwar die Erwartungen für das zweite Quartal mit einem organischen Umsatzwachstum von fast 23 Millionen Dollar, aber dies reichte nicht aus, um den Kursanstieg zu verhindern. Für das dritte Quartal prognostiziert Insulet ein Wachstum von 17,5 % bis 19,5 % (in lokaler Währung), einschließlich 14 % bis 16 % in den USA und 28 % bis 30 % im Ausland. Analyst Daniel Markowitz von Evercore ISI wies darauf hin, dass diese Prognose nicht viel Hoffnung gibt, da Insulet ein hohes Wachstum im zweistelligen Bereich für das dritte Quartal erwartet und eine weitere Verlangsamung im vierten Quartal erwartet.

Medline erhöht Umsatzprognose leicht

Medline erhöht Umsatzprognose leicht

Medline erhöhte seine Umsatzprognose um 50 Basispunkte, plant nun mit einem Wachstum von 9 % bis 10 % für das Jahr. Die Gründe für die Senkung der Prognose umfassen höhere Inflation im Nahen Osten, Investitionen in den Betrieb zur Deckung der Nachfrage und Schwächen im Einzelhandel. Trotz dieser Anpassung bleiben die Aktien beider Unternehmen unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, was auf eine mögliche Verkaufsbewegung hindeutet.