Jpmorgan senkt s&p-500-prognose bis 7200
Die Wall-Street-Bank JPMorgan hat ihre Prognose für den S&P 500 index vorgelegt und sein Jahr-End-Target auf 7200 Dollar reduziert. Das ist ein 50-Punkte-Abfall im Vergleich zum vorherigen Ziel von 7500 Dollar. Die Bank befürchtet, dass die Aktienmärkte bis zu 6000 Dollar sinken könnten, wenn die aktuellen Herausforderungen intensivieren.
Jpmorgan sichert sich mit aggressiver prognose
Die Kurse des S&P 500 sind momentan in der roten Zone, da sie fast 5,1% im Jahresvergleich und 4,8% in den letzten drei Monaten verloren haben. Investoren sind besorgt über die steigenden Ölpreise, die Investitionen in Künstliche Intelligenz (AI) bezweifeln und die Erwartungen an Zinssenkungen zurücknehmen. Als Folge hat der Index vier Wochen in Folge verloren.
Im vergangenen Jahrzehnt war die Börnengeschichte von Resilienz geprägt. Starke Konsumausgaben, gesunde Unternehmensergebnisse und die zukunftsorientierte Wachstumsversprechen von AI-Kosten haben den Investor sentiment aufrechterhalten. Seit dem Debüt von ChatGPT im Dezember 2022 hat der Metaplatform-Kapitaleinsatz allein von 28,1 Milliarden Dollar im Jahr 2023 auf 72,2 Milliarden Dollar im Jahr 2025 angesteigt. Doch diesige Story wird in den letzten Wochen massiv getestet.
JPMorgans pessimistische Sichtweisen weisen auf wachsende Sorgen über externe Schocks, insbesondere im Energiebereich, hin, die das Markt nicht im Vollumfang berücksichtigt hat. Seit dem Beginn des Irankrieges am 28. Februar haben die Ölpreise um über 36% (Brent) und 39% (WTI) angesetzt. Brent schloss am 20. März bei 112,19 Dollar, während WTI bei 98,32 Dollar endete. In der Regel führen solche scharfen Preissteigerungen zu engeren finanziellen Bedingungen, die die Kaufkraft der Verbraucher einschränken.

Warum jpmorgan jetzt vorsichtiger ist
Die Analysten von JPMorgan, angeführt von Lakos-Bujas, sind viel pessimistischer hinsichtlich des S&P 500-Pfade, haben ihre Sichtweisen auf Wachstum, Erträge und makroökonomische Risiken angepasst. Was einmal ein konfidentes
