Kaufpremiengutscheine für neubaukäufer: wie funktionieren sie?
Die Neubaukaufpremiengutscheine sind ein zunehmend beliebteres Anreiz für Käufer, insbesondere in den USA. Wie das Beispiel von Ryan Katherine aus Salt Lake City zeigt, können diese Gutscheine tatsächliche Unterschiede bei den monatlichen Zahlungen ausmachen.

Kaufpremiengutscheine für neubauten: wie funktionieren sie?
Bei einem Kaufpremiengutschein, auch als Buydown bezeichnet, finanzieren der Verkäufer oder ein Drittanbieter einen Teil der Zinsen des Kreditbetrags. Dieser Betrag wird in eine Escrow-Kasse eingelegt und monatlich auf die Kreditraten angerechnet. Dadurch kann der Käufer in den ersten Jahren eine niedrigere Zinsrate erhalten.
Ein typisches Beispiel ist ein 3-2-1-Buydown, bei dem die Zinssätze in den ersten drei Jahren um 3, 2 und 1 Prozentpunkte reduziert werden. Ein 2-1-Buydown, wie Katherine erhielt, reduziert die Zinsrate um 2 Prozentpunkte im ersten Jahr und 1 Prozentpunkt im zweiten Jahr.
Einziges Limitation: Nach Ablauf der geförderten Jahre wird die ursprüngliche Zinsrate wieder anwendbar. Um die Kosten dieser Zunahme zu minimieren, raten Experten, die Zinsentwicklungen zu beobachten und zu refinanzieren, wenn die Zinsen um mindestens 0,5 Prozentpunkte sinken.
Die Entscheidung, ob ein Kaufpremiengutschein geeignet ist, hängt von den individuellen Finanzbedürfnissen und -zielen des Käufers ab. Katherine und ihr Partner haben sich für einen 2-1-Buydown entschieden und konnten dadurch die monatlichen Kosten senken. Aber sie beobachten auch die Zinsentwicklungen und sind bereit, in Zukunft zu refinanzieren, wenn es sinnvoll ist.
