Magnificent seven: nvidia, microsoft und meta – die günstigsten chancen für ihre investition
Die "Magnificent Seven"-Aktien sind fester Bestandteil vieler Portfolios. Ohne die enormen Ertragskraft und das Investoreninteresse dieser Megacap-Riesen wäre ihr Aufstieg nicht denkbar. Der jüngste Hazeltree Crowding Report zeigt: Sechs der sieben Mag7-Titel – ausgenommen Tesla – gehörten im Mai zu den beliebtesten Langpositionen der institutionellen Anleger. Doch von diesen sechs sind aktuell drei besonders attraktiv: Nvidia (NVDA +3,08%), Microsoft (MSFT +0,19%) und Meta (META +1,86%).
Nvidia: ein deal, der die aktie deutlich günstiger macht
Alle drei Titel haben Gemeinsamkeiten – sie handeln derzeit mit einem erheblichen Abschlag. Die Nvidia-Aktie notiert mit nur 23-fachen der Vorjahres-Earnings lediglich, ein deutlicher Rückgang gegenüber den 40-fachen vor einem Jahr. Auch die langfristige Bewertung ist attraktiv: Mit einem PEG-Ratio von gerade 0,63 ist die Aktie unterbewertet im Verhältnis zu ihren langfristigen Gewinnperspektiven. Ein PEG-Ratio unter 1 deutet auf eine Unterbewertung hin – je niedriger, desto günstiger die Bewertung.
Die Zahlen sprechen für sich: Im letzten Quartal sprang der Umsatz um 20% gegenüber dem Vormonat und 85% gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn explodierte um 214% im Jahresvergleich. Für das aktuelle Quartal erwartet Nvidia einen Umsatz von 91 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 11% gegenüber dem letzten Quartal, und eine Bruttomarge von 74,9%, leicht rückläufig gegenüber den 75% des Vorquartals. Analysten prognostizieren für dieses Jahr ein Gewinnwachstum von 88% auf 8,96 Dollar pro Aktie. Für das nächste Geschäftsjahr, 2028, erwarten die Wall Street-Experten ein Wachstum von 42%. Die Median-Price Target liegt bei 300 Dollar, was einer Rendite von 44% in den nächsten 12 Monaten entspricht. Eine klare Kaufempfehlung.

Microsoft: cloud-boom trotz kurzfristiger turbulenzen
Microsofts Aktienkurs hat 2023 zwar Federn gelassen (aktuell -21% gegenüber Jahresanfang), doch die Baisse ist vor allem auf kurzfristige Faktoren zurückzuführen. Die hohe Bewertung der Vergangenheit, Bedenken hinsichtlich der Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI), Sorgen um die Profitabilität von OpenAI und das nachlassende Wachstum im KI-Cloud-Bereich sind die Hauptursachen. Doch die jüngsten Quartalsergebnisse haben einige dieser Bedenken zerstreut: Microsoft verzeichnete einen unerwartet starken Umsatzanstieg von 29% im Vergleich zum Vorjahr, während der Azure-KI-Cloud-Umsatz um 40% zunahm. Zudem wurde das Geschäft mit OpenAI neu strukturiert, sodass Microsoft nicht mehr exklusiver Anbieter ist und keine Umsatzbeteiligung mehr zahlt. Die Aktie notiert derzeit mit rund 19-fachen der Vorjahres-Earnings – einem Niveau, das in den letzten 10 Jahren kaum jemals erreicht wurde. Ein absoluter Kauf!

Meta platforms: billig und mit potenzial
Auch Meta hat in den letzten Monaten mit Herausforderungen zu kämpfen. Die jüngste Berichterstattung der Financial Times über die erhöhten Investitionen in KI, die von Meta indes als „reine Spekulation“ abgetan wurden, führte zu einem Kurssturz. Auch die Verabschiedung eines Top-Managers im Bereich KI hat die Aktie belastet. Trotzdem ist Meta derzeit extrem günstig bewertet. Die Aktie handelt mit nur 18-fachen der Vorjahres-Earnings und einem PEG-Ratio von 0,82. Der Gewinnstieg im letzten Quartal um 33% und der Gewinn um 62%. Für das laufende Quartal erwartet Meta ein Umsatzwachstum von 7% und für das Gesamtjahr ein Wachstum von 7%. Die Kosten sind zu beobachten, da Meta eine Erhöhung der Ausgaben um 41% auf rund 165,5 Milliarden Dollar im mittigen Bereich für dieses Jahr erwartet. Auch die Kapitalausgaben sollen auf 125 Milliarden bis 145 Milliarden Dollar erhöht werden, um die KI-Datenzentren zu finanzieren. Doch die günstige Bewertung macht Meta zu einer unvermeidlichen Investition. Analysten sehen ein Upside von 43%, was einer Rendite von 43% entspricht.
