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Marktabsturz: trump-iran-spannungen drücken aktien – nasdaq zittert

Ein heftiger Verkaufsschwung hat am Donnerstag die Aktienmärkte erschüttert. Die Warnungen von US-Präsident Donald Trump vor einem bevorstehenden „ernsthaften“ Friedensabkommen mit Iran verschärften die Unsicherheit und trieben die Ölpreise in die Höhe. Der Nasdaq verzeichnete dabei die größten Verluste.

Aktienkurse stürzen ab

Aktienkurse stürzen ab

Der Dow Jones Industrial Average verlor 469 Punkte – ein Rückgang von 1 Prozent – und fiel auf 34.000 Punkte. Der S&P 500 verzeichnete einen Verlust von 1,7 Prozent, während der technologielastige Nasdaq Composite um 2,4 Prozent sank. Auch der kleine Russell 2000 schloss mit einem Minus von 1,7 Prozent.

Die Energiebranche war mit einem Anstieg der Ölpreise die einzige positiv gestimmte Sektor. Die Rohölpreise stiegen um mehr als 4 Prozent und lagen über 94 Dollar pro Barrel. Brent-Öl erreichte über 108 Dollar. Während die Kommunikationstechnologie mit einem Minus von 3,5 Prozent den größten Verlust im S&P 500 verzeichnete, verzeichneten die Utilities und die Immobilienbranche leichte Gewinne.

Das Handelsvolumen sank sowohl am Nasdaq als auch am New York Stock Exchange im Vergleich zum Vortag. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen kletterte auf 4,41 Prozent, den höchsten Stand seit Ende Juli 2025. Analysten sehen derzeit kaum klare Kaufmöglichkeiten. Der IBD 50 ETF verzeichnete einen Rückgang von 5 Prozent.

Einzelne Aktien zeigten deutliche Bewegungen. Salesforce und Chevron konnten Kursgewinne verzeichnen, während Nvidia, 3M und Boeing stark fielen. Meta Platforms (Facebook) verlor nach Urteilen zu schädlichen Inhalten für Jugendliche 8 Prozent. Der Cirrus Logic (CRUS) verzeichnete einen Aufschwung, nachdem er über einen Widerstandsbereich hinaus gestiegen war, allerdings unter geringem Volumen. BWX Technologies und Nextpower verließen ihre Unterstützungsniveaus.

Die Reaktion auf die jüngsten Kursverluste hat den Nasdaq-Index auf neue Tiefstände gedrückt. Der S&P 500 hält sich jedoch über seinem März-Tief, was eine Erholung ermöglicht. IBD empfiehlt derzeit eine vorsichtige Strategie mit Fokus auf Bargeldreserven und defensiven Aktien. Die Suche nach vielversprechenden Wachstumstiteln, die sich auf Kaufpunkte zubewegen, bleibt bestehen – doch die Auswahl ist begrenzt. Der Markt befindet sich in einer Phase der Abkühlung, aber die langfristige Perspektive bleibt intakt.

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