Pfizer dreht wende: nach gescheitertem wetteinsatz – neuer glp-1-deal
Investoren von Pfizer mussten
im April 2025 einen herben Dämpfer verkraften: Das US-Pharmazieunternehmen musste sein im eigenen Haus entwickeltes Gewichtsverlustpräparat der Klasse der GLP-1-Rezeptoragonisten aufgeben. Der Schritt kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da die Patente anderer Wettbewerber wie Novo Nordisk und Eli Lilly kurz vor dem Ablauf standen.
Pfizer setzt auf neue karten
Die Nachfrage nach GLP-1-Medikamenten ist explodiert. Eli Lillys Mounjaro und Zepbound verzeichneten im Jahr 2025 Umsatzsteigerungen von 99% bzw. 175%. Der Rückschlag für Pfizers eigenes Projekt war somit erheblich. Doch anstatt aufzugeben, reagierte das Unternehmen schnell und kaufte im November 2025 ein vielversprechendes GLP-1-Unternehmen. Eine Kehrtwende, die kaum schneller hätte gehen können.
Die Aktie von Pfizer kämpft seit Jahren mit den Folgen des Rückgangs der COVID-Impfstoffumsätze. Die Bewertung ist seit 2021 um rund 50% gesunken. Dennoch hält das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 150 Milliarden US-Dollar. Das zeigt, dass auch nach schwierigen Phasen noch große Potenziale vorhanden sind.
Im Februar 2026 gab Pfizer bekannt, dass die Entwicklung des neuen, langwirksamen GLP-1-Medikaments voranschreitet, wie erwartet. Das ist ein positives Signal. Es zeigt, dass Pfizer seine Position als führender Pharmahersteller nicht verloren hat, obwohl die Zeiten sich ändern.
Die Dividendenrendite von 6,2% ist zwar attraktiv, aber aufgrund eines Ausschüttungsquotens von über 100% nicht ohne Risiko. Dennoch plant das Management, die Dividende zu halten. Für langfristige Investoren könnte diese Aktie daher eine attraktive Option sein. Die Dividenden könnten über Jahre hinweg ein solides Einkommen generieren.
Die Aktie von Pfizer bewegt sich in einem komplexen Umfeld. Doch das Unternehmen hat bewiesen, dass es sich anpassen kann. Und das ist in der Pharmaindustrie alles.