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Zscaler setzt auf ki-sicherheit: bedrohung für daten oder chance für investoren?

Die rasante Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen birgt nicht nur enormes Potenzial für Produktivitätsgewinne, sondern auch erhebliche Sicherheitsrisiken. Angesichts der zunehmenden Abhängigkeit von KI-Agenten, die sensible Daten verarbeiten, öffnet sich eine neue Tür für Cyberangriffe. Zscaler sieht hier eine Chance.

Zscaler setzt auf zero-trust im ki-zeitalter

Das Unternehmen hat seine Zero-Trust-Architektur, ursprünglich konzipiert zur Absicherung von Unternehmensnetzwerken vor unbefugtem Zugriff, nun auch auf die Aktivitäten von KI-Agenten ausgedehnt. Diese Strategie könnte Zscaler enormen finanziellen Gewinn bescheren, während die Akzeptanz von KI weiter zunimmt. Zscaler analysiert jeden Anmeldevorgang, das verwendete Gerät und den Standort, um sicherzustellen, dass es sich tatsächlich um den berechtigten Benutzer handelt. Besonders wichtig ist dies für Remote-Mitarbeiter, die keinen physischen Zugriff auf Systeme haben.

Doch das ist nicht alles: Die Zero-Trust-Architektur beschränkt den Zugriff auf Anwendungen und Datensätze, die für die jeweilige Aufgabe erforderlich sind. Selbst wenn ein Angreifer eine KI-Agenten kompromittiert, bleibt der Schaden begrenzt. Ein wichtiger Schritt ist die Erweiterung auf alle Geräte, Lager, Fabriken und Einzelhandelsstandorte. Dies isoliert einzelne Assets, sodass ein Angriff sich nicht auf das gesamte Unternehmen ausbreiten kann.

Die Zahlen sprechen für sich: Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete Zscaler einen Umsatzrekord von 1,6 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 25,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen erhöhte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 3,32 Milliarden US-Dollar. Die Anzahl der Kunden, die die Zero Trust Everywhere-Philosophie umsetzen, stieg auf 550, ein beeindruckendes Wachstum von 323 % im Jahresvergleich.

Analysten sind optimistisch

Analysten sind optimistisch

Die Mehrheit der Analysten, die Zscaler beobachten, sehen das Unternehmen positiv. 37 von 50 Analysten empfehlen eine Kaufempfehlung, weitere sechs sehen das Unternehmen als überbewertet (bullish), während sieben eine neutrale Einschätzung (hold) haben. Der durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 237,30 US-Dollar, was einem potenziellen Kursanstieg von 57 % innerhalb der nächsten 12 Monate entspricht. Das ist ein deutlicher Unterschied zu dem Kurs von 2021, als die Aktie noch überbewertet war.

Zscaler notiert derzeit mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (P/S) von 7,9, verglichen mit 10,7 bei Palo Alto Networks und 20,9 bei CrowdStrike. Das bedeutet, dass Zscaler im Verhältnis zu seinem Umsatz günstiger bewertet ist als seine Wettbewerber. Die Umsatzwachstumsrate von 26 % im zweiten Quartal übertrifft die von Palo Alto Networks (15 %) und CrowdStrike (22 %). Diese Performance rechtfertigt eine höhere Bewertung.

Die Aktie hat seit ihrem Höchststand im Jahr 2021 bereits 60 % an Wert verloren. Doch Analysten sehen hier eine Kaufgelegenheit. Wer vor zwei Jahren 1.000 US-Dollar in Zscaler investiert hätte, hätte heute über 534.817 US-Dollar – eine Rendite von 53,4-fach erzielt. Die Performance des Unternehmens übertrifft die des S&P 500 deutlich. Es ist ein Beispiel dafür, wie sich das Wachstum eines Unternehmens positiv auf seine Bewertung auswirkt. Das Unternehmen hatte im Jahr 2023 einen Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar. Der zukünftige Erfolg hängt von seiner Fähigkeit ab, im Wettbewerb zu bestehen und seine technologische Führungsposition zu behaupten.

Zscaler hat sich von einer reinen Sicherheitslösung zu einem umfassenden Plattformanbieter entwickelt. Die strategische Ausrichtung auf KI-Sicherheit ist ein klares Zeichen dafür, dass das Unternehmen die zukünftigen Herausforderungen der digitalen Welt erkennt. Die Entwicklung zeigt, dass Innovationen nicht nur Chancen, sondern auch neue Risiken mit sich bringen – und dass Unternehmen, die sich frühzeitig anpassen, langfristig erfolgreicher sein werden. Die Aktie könnte eine attraktive Option für Anleger sein, die bereit sind, ein höheres Risiko einzugehen, um von den potenziellen Gewinnen im KI-Bereich zu profitieren.

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