Fitch senkt rating von paramount auf junk – warner bros. discovery-übernahme belastet konzern
Die Aktien von Paramount Global (PSKY) stürzten nach der Herabstufung der Verschuldungsbewertung durch die Ratingagentur Fitch um mehr als 8 Prozent. Die Einstufung in die Kategorie „Junk“ ist eine direkte Folge der enormen Schuldenlast, die durch die Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) entstanden ist.

Fitch begründet herabstufung mit hoher fremdfinanzierung
Fitch senkte die Bewertung von Paramount von BBB-minus auf BB-plus. Die Agentur verwies auf die hohe Kreditaufnahme im Zuge der 110 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme. Die Übernahme, die letzte Woche abgeschlossen wurde, hat die kombinierte Firma mit einer Nettschuld von 79 Milliarden US-Dollar belastet.
„Die Herabstufung spiegelt den zunehmenden Wettbewerbsdruck im Mediensektor und den Druck auf die freie Cashflow-Entwicklung aufgrund von Transformationskosten wider“, erläuterte Fitch in einer Mitteilung am Montagabend. Laut der Agentur könnte sich die Verbesserung der Verschuldung und des freien Cashflows länger als erwartet hinziehen.
Die Übernahme von Warner Bros. für 31 US-Dollar pro Aktie ist eine der größten Fusionen im Medienbereich der Geschichte. Die Bewegung verschafft Paramount zwar Zugang zu einem breiteren Content-Portfolio, doch die finanzielle Belastung ist immens.
Ein Detail, das viele Beobachter beunruhigt: Fitch erwartet, dass die Verbesserung der finanziellen Lage länger dauert, als bisher angenommen. Die Entscheidung von Fitch unterstreicht die Risiken, die mit aggressiven Akquisitionen und der daraus resultierenden Verschuldung verbunden sind. Die Aktie fiel in New York auf ein Tief von 12,25 US-Dollar.
