Hpe überrascht: ki-infrastruktur-boom – aktien steigen

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat in kürzester Zeit eine bemerkenswerte Transformation vollzogen. Von einem traditionellen Anbieter für Hardware hat sich das Unternehmen zu einem zentralen Akteur im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI)-Infrastruktur entwickelt – und das innerhalb von Monaten.

Umsatzsprung und gewinnprognose angehoben

Die Aktie ist im bisherigen Jahr um beachtliche 81 Prozent gestiegen. Management hat kürzlich die Prognose für das Gesamtjahr um mehr als 40 Prozent erhöht, nachdem das Unternehmen die Erwartungen im zweiten Quartal deutlich übertroffen hat. Während die anfängliche Welle der KI-Infrastrukturinvestitionen von Großkonzernen, die riesige Cloud-Rechenzentren aufbauten, von europäischen Unternehmen, die ihre eigenen On-Premise-KI-Fähigkeiten entwickeln, dominiert wurde, treibt nun die zweite Phase die Nachfrage an. Das Betreiben von KI-Workloads mit einer Vielzahl von Modellen auf eigener Hardware ist kostengünstiger und ermöglicht es Unternehmen, geistiges Eigentum, Daten und Wettbewerbsvorteile zu schützen.

HPEs strategische Akquisition von Juniper Networks im vergangenen Jahr hat das Unternehmen optimal positioniert, um von diesem Investitionsanstieg zu profitieren. Die allumfassende Herangehensweise von Hewlett Packard Enterprise, die Server-, Speicher- und Hochleistungs-Netzwerktechnik kombiniert, ermöglicht es den Kunden, KI-Fabriken zu errichten, die sie selbst kontrollieren. Die Verbindung mit Juniper Networks eröffnet HPE neue Möglichkeiten, größere Infrastrukturgeschäfte abzuschließen, da die Nachfrage nach Juniper-Lösungen bereits zu größeren Verträgen für Server und Speicher führt. Networking-Einnahmen erreichten im zweiten Quartal 2,7 Milliarden Dollar, mit einer Segment-Betriebsmarge von 21,6 Prozent, was über 40 Prozent des Gesamt-Betriebsgewinns des Unternehmens ausmacht.

Die Schlüsselrolle des Netzwerks

Für KI sind Grafikprozessoren (GPUs) in Clustern und Netzwerkeinfrastruktur erforderlich, die ohne Verzögerungen kommunizieren können. Ein langsames Netzwerk führt dazu, dass teure GPUs ungenutzt bleiben. Mit den Fähigkeiten von Juniper Networks kann HPE nun ein vollständiger, integrierter Stack aus Computing, Networking, Storage und privater Cloud-Software anbieten. Management wies in der Gewinnmitte für das zweite Quartal darauf hin, dass die Nachfrage nach Juniper-Lösungen bereits zu größeren Verträgen für Server und Speicher führt. Der Anstieg der Bestellungen führte zu einem Rekord-Bargeldbestand von 5,9 Milliarden Dollar am Ende des Quartals, da die Nachfrage nach HPEs KI-Systemen und traditionellen Servern schneller wächst als das Unternehmen sie liefern kann. Die Zunahme der Bestellungen unterstützt HPEs Strategie, zum bevorzugten Anbieter von On-Premise-KI-Servern zu werden, aber das Unternehmen muss weiterhin mit branchenweiten Engpässen bei Komponenten wie Speicher umgehen, um den wachsenden Lagerbestand in Umsatz umzusetzen.

Traditionelle Server erleben Aufschwung

Triple-jump in server-bestellungen

Triple-jump in server-bestellungen

Die Bestellungen für traditionelle Server sind im zweiten Quartal um das Dreifache gestiegen, da Unternehmen ihre Fähigkeiten für Inferenz- und agentische KI aufbauen wollen. HPE verließ das Quartal mit einem Rekord-Auftragsvolumen von 5,9 Milliarden Dollar, da die Nachfrage nach seinen KI-Systemen und traditionellen Servern schneller wächst als das Unternehmen sie liefern kann. Der Anstieg der Bestellungen unterstützt HPEs Strategie, der bevorzugte Anbieter von On-Premise-KI-Servern zu werden, aber das Unternehmen muss weiterhin mit branchenweiten Engpässen bei Komponenten wie Speicher umgehen, um den wachsenden Lagerbestand in Umsatz umzusetzen. Die Aktie wird derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 13 für dieses Jahr gehandelt, was sie angesichts des frühen Stadiums dieses Themas immer noch zu einer soliden Investition macht.