Micron und SpaceX: Wer ist die bessere Investition?
Micron Technology (MU) und Space Exploration Technologies (SPCX), besser bekannt als SpaceX, liefern aktuell beeindruckende Wachstumsraten für Unternehmen mit einem Marktwert von über 1 Billionen Dollar. Micron verzeichnete in den letzten Quartalen ein Wachstum von 346 %, während SpaceX mit 92 % punktet. Beide Unternehmen sind die am schnellsten wachsenden Trillionär-Unternehmen.
Micron: Wachstum trotz Chip-Mangel
Micron ist ein zyklischer Geschäftsbereich, der auf der Produktion von Speicherchips basiert. Derzeit herrscht ein Mangel an Speicherchips, was durch den Ausbau der künstlichen Intelligenz (KI) verursacht wird, der nahezu die gesamte Produktionskapazität beansprucht. Dieser Zustand wird sich nicht dauerhaft halten, und eine sinkende Nachfrage könnte zu sinkenden Preisen für Speicherchips und damit zu einem Kursrückgang für Micron führen. Aktuell gibt es jedoch kaum Anzeichen dafür, und die Erhöhung der Produktionskapazität wird erst im nächsten Jahr erfolgen, was Micron ausreichend Zeit gibt, von dieser Nachfrage zu profitieren.

SpaceX: Diversifiziertes Geschäftsmodell
SpaceX hingegen ist ein diversifiziertes Unternehmen mit Geschäftsbereichen wie Raumfahrt-Payload-Lieferung, Internetanbieter (Starlink), Social-Media-Plattform (X) und einer KI-Plattform (xAI). Dieses breite Spektrum an Geschäftsfeldern bietet langfristige Stabilität ohne zyklische Risiken. Aufgrund dieser Stabilität wird SpaceX als die bessere Wahl angesehen.

Fazit: Micron ist derzeit die bessere Investition
Obwohl Micron ein deutlich höheres Wachstum verzeichnet (346 % im Jahresvergleich), sind Micron’s Gewinne durch steigende Preise und höhere Rohstoffkosten ebenfalls in die Höhe getrieben. SpaceX hingegen hat noch keine Gewinne erzielt, obwohl das Wachstum von 92 % beeindruckend ist. Die Bewertung beider Aktien ist schwierig, da Micron aufgrund seiner zyklischen Natur oft verzerrte Bewertungswerte aufweist. SpaceX hingegen ist schwer zu bewerten, da es keine Gewinne erwirtschaftet und Investoren sich auf Umsätze stützen müssen, ohne eine langfristige Gewinnmarge abschätzen zu können.