Strategy verkauft bitcoin – ein alarmsignal für investoren?
Der Kryptowährungs-Broker Strategy hat überraschend 3,588 Bitcoin im Wert von rund 216 Millionen Dollar verkauft. Diese Entscheidung wirft dringende Fragen nach der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells auf.

Michael saylors risiko – ein wendepunkt für das unternehmen?
CEO Michael Saylor, bekannt für seine unermüdliche Promotion von Bitcoin, hat den Verkauf genutzt, um Dividenden auf die Vorzugsaktien zu zahlen und die Liquidität des Unternehmens aufzustocken. Doch dieser Schritt ist mehr als nur eine strategische Neuausrichtung – er ist ein deutliches Warnsignal.
Strategy profitierte jahrelang von einem steigenden Bitcoin-Kurs, was es ermöglichte, durch Aktienemissionen und Kredite seine Reserven aufzustocken und hohe Dividenden auszuzahlen. Ein sogenannter „Kreislauf“, der lange Zeit profitabel funktionierte. Die jüngste Entwicklung deutet jedoch auf eine Kehrtwende hin. Die Bitcoin-Kurse sind seit dem vergangenen Herbst kontinuierlich gefallen, was den Wert der Bitcoin-Bestände von Strategy stark reduziert.
Aktuelle Marktdaten: Die Common Stock von Strategy notiert nun kaum noch über dem Wert seiner Bitcoin-Reserven und verliert weiter an Wert. Die Aktie ist mit 93,89 Dollar gehandelt. Das Unternehmen verfügt über eine Marktkapitalisierung von 33 Milliarden Dollar. Das 52-Wochen-Hoch lag bei 457,22 Dollar, das Tief bei 81,81 Dollar. Der heutige Handelsvolumen beträgt 394.100 Stück.
Der Verkauf von Bitcoin unter dem Kostenbasis von 75.476 Dollar ist ein klarer Indikator dafür, dass das Unternehmen möglicherweise in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Während die Firma aktuell noch nicht
