Bitcoin-kollaps droht: experte warnt vor dem untergang der kryptowährung!

Ein schock für bitcoin-anleger!

Der Gründer und Chief Investment Officer von Cyber Capital, Justin Bons, hat eine alarmierende Vorhersage getroffen: bitcoin (BTC) könnte innerhalb von nur 7 bis 11 Jahren komplett zusammenbrechen! Bons sieht fundamentale Schwächen im Netzwerk, die das Vertrauen untergraben und sogar zu einer Kettenaufspaltung führen könnten. Die Warnung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für die Kryptowährung, die in den letzten Monaten Schwankungen erlebt hat.

Sinkende sicherheitsbudgets – eine tickende zeitbombe?

Sinkende sicherheitsbudgets – eine tickende zeitbombe?

Im Zentrum von Bons' Argument steht das schwindende Sicherheitsbudget von bitcoin. Nach jedem Halving sinken die Miner-Belohnungen um die Hälfte, was den Anreiz zur Sicherung des Netzwerks reduziert. Die nächste Halbierung fand bereits im April 2024 statt, und weitere sind alle vier Jahre geplant. Um das aktuelle Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten, bräuchte bitcoin entweder ein stetig exponentielles Preisanstieg oder dauerhaft hohe Transaktionsgebühren – beides Szenarien, die Bons für unrealistisch hält.

Miner-revenue vs. hashrate: was wirklich zählt

Bons betont, dass der Miner-Revenue, und nicht die reine Hashrate, das aussagekräftigste Maß für die Netzwerksicherheit ist. Während die Effizienz der Hardware steigt, kann die Hashrate steigen, während die Kosten für die Erzeugung von Hashes sinken, was sie zu einem irreführenden Indikator für die Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe macht. Sinkender Miner-Revenue senkt direkt die Kosten für einen Angriff.

51%-Angriffe: eine wachsende bedrohung

Sobald die Kosten für einen 51%-Angriff unter die potenziellen Gewinne aus Double-Spending oder Störungen fallen, werden solche Angriffe ökonomisch rational. Bons warnt, dass Double-Spending, insbesondere auf Börsen, ein sehr realistisches Angriffsszenario ist, da die potenziellen Belohnungen enorm sind. Die aktuellen Transaktionsgebühren machen nur einen kleinen Teil des Miner-Einkommens aus, was die Situation noch verschärft.

Bank-run-szenarien und der todesspirale

Neben den Bedenken hinsichtlich des Sicherheitsbudgets warnt Bons vor potenziellen Bank-Run-Szenarien. Selbst bei konservativen Schätzungen würde eine einzelne Transaktion von jedem aktuellen BTC-Nutzer zu einer Warteschlange von 1,82 Monaten führen! In Panikereignissen könnte das Netzwerk Auszahlungen nicht schnell genug verarbeiten, wodurch Nutzer durch Staus und steigende Gebühren effektiv gefangen gehalten würden. Das zweiwöchige Difficulty Adjustment kann eine Spirale aus Angst und Zusammenbruch auslösen.

Das dilemma: supply erhöhen oder den untergang riskieren?

Bons sieht bitcoin vor einem unlösbaren Dilemma: Entweder die Gesamtmenge an Coins über die 21-Millionen-Grenze hinaus erhöhen, um die Miner-Anreize und die Netzwerksicherheit zu erhalten, was jedoch das Kernwertversprechen von bitcoin untergraben und zu einer Kettenaufspaltung führen würde. Oder man toleriert ein stetig schwächer werdendes Sicherheitsmodell mit erhöhter Anfälligkeit für Angriffe und Zensur. Die Governance-Einschränkungen innerhalb von Bitcoin Core erschweren sinnvolle Protokolländerungen.