Ftx-gründer sam bankman-fried lanciert neues öffentliches kampagnen, aber argumente widersprechen gerichtsakten
- Ftx-gründer sam bankman-fried fordert neue gerichtsverhandlung
- Bankman-fried: opfer politisch motivierter 'lawfare'
- Falsche behauptungen über gag-orders und richterbiase
- Wiederholte behauptungen über die solvenz von ftx
- Falsche darstellung der handlungen der staatsanwaltschaft
- Politische motive für die anklage?
- Vergleich mit anderen anklagen
Ftx-gründer sam bankman-fried fordert neue gerichtsverhandlung
Sam Bankman-Fried, der ehemalige Gründer der insolventen Krypto-Börse FTX, hat eine neue öffentliche Kampagne gestartet, um seine Forderung nach einer neuen Gerichtsverhandlung zu unterstützen. Seine Argumente jedoch widersprechen in mehreren Punkten den Gerichtsakten.

Bankman-fried: opfer politisch motivierter 'lawfare'
Bankman-Fried behauptet, er sei Opfer politisch motivierter 'Lawfare' und dass die Anklagebehörden, der Richter und ehemalige FTX-Manager gegen ihn vorgehen. Er erneuert die Behauptung, dass beide er und Donald Trump von Richter Lewis Kaplan unterdrückt wurden.
Falsche behauptungen über gag-orders und richterbiase
Bankman-Fried behauptet, Kaplan habe beiden eine Gag-Order aufgelegt. Die Gerichtsakten zeigen jedoch, dass dies unzutreffend ist. Kaplan verhängte lediglich an den Gerichtstag grenzende Forderungen an Trump, nicht eine öffentliche Unterdrückung. Bankman-Fried dagegen erhielt eine Strafverfolgung-Gag-Order, nachdem er während seiner Bedingungshaft wiederholt gegen Auflagen verstossen hatte.
Wiederholte behauptungen über die solvenz von ftx
Bankman-Fried behauptet erneut, FTX sei 'immer solvent' gewesen und dass die Anklagebehörden falsch behaupteten, dass Kundenfonds gestohlen wurden. Diese Argumentation wurde im Prozess als unwirksam abgelehnt, nachdem ein Geschworenengericht feststellte, dass Kundenvermögen missbraucht und falsch dargestellt wurden. Bundesgerichte haben stets entschieden, dass Nach-Ablauf-Rettungsaktionen keine rückwirkende Solvenz bei Missbrauch begründen.
Falsche darstellung der handlungen der staatsanwaltschaft
Bankman-Fried behauptet auch, Anklagevertreterin Danielle Sassoon sei von Donald Trump 'entlassen' worden. Tatsächlich trat Sassoon nach Weisung des DOJ in einem unabhängigen Korruptionsfall zurück. Sie wurde nicht entlassen und ihre Abwesenheit hatte keinen direkten Bezug zum FTX-Prozess.
Politische motive für die anklage?
Bankman-Fried behauptet, die Biden-Regierung habe ihn ins Visier genommen, weil er sich gegen Gary Gensler ausgesprochen hatte, Spenden an Republikaner geleistet und als Vertreter der Krypto-Industrie aufgetreten. Es gibt jedoch keine Gerichtsakten oder Urteile, die diese Behauptungen stützen. Die Anklage basierte auf dokumentarischem Beweismaterial, internen Nachrichten und Zeugenaussagen.
Vergleich mit anderen anklagen
Bankman-Fried verteidigt seinen ehemaligen FTX-Mit-CEO Ryan Salame, behauptet er sei gezwungen worden, schuldig zu bekennen und sei daran gehindert, exculpierendes Beweismaterial vorzubringen. Salame habe jedoch schuldig bekennen, an Ermittlungen im Zusammenhang mit Spenden und Geldwäsche beteiligt gewesen zu sein, und hat seine Schuld in Gericht bekundet.
- Bankman-Frieds Anklagepunkte über politische Motive, Gag-Orders und Richterbiase sind widersprüchlich und widersprechen Gerichtsakten.
- Seine Behauptungen über FTXs Solvenz und die Handlungen der Staatsanwaltschaft widerlegt die vorliegende Beweislage.
- Es gibt keine Belege für politische Motive oder Verbindungen zur Anklage.
