Kryptobomben in washington! coinbase zieht unterstützung für gesetzesentwurf zurück – droht ein jähes ende?
Schock in der krypto-welt: coinbase distanziert sich
Ein Erdbeben erschüttert den US-amerikanischen Kryptomarkt! Der CEO von coinbase, Brian Armstrong, hat überraschend seine Unterstützung für den Gesetzesentwurf zur Marktstruktur für Kryptowährungen (CLARITY Act) zurückgezogen. Dieser Schritt, nur wenige Stunden vor einer entscheidenden Sitzung des Senats, wirft ernsthafte Fragen über die Zukunft der Regulierung auf. Die Änderungen im Gesetzesentwurf werden als verheerend für die Branche angesehen, und die Folgen könnten weitreichend sein.
Was hat coinbase veranlasst, die segel zu streichen?
Armstrong kritisierte die umfassenden Änderungen, die der Senatsausschuss für Bankwesen vorgenommen hat. Er warnt vor einer Zerstörung der Marktstruktur und sieht erhebliche Risiken für tokenisierte Aktien, DeFi (Decentralized Finance), Stablecoins und die offenen Kryptomärkte. Die Entscheidung von coinbase, dem größten regulierten Kryptobörsenbetreiber in den USA, ist ein deutliches Signal an die Gesetzgeber, dass der Gesetzesentwurf möglicherweise nicht mehr die Unterstützung der Branche genießt.
Die größten bedenken: ein de-facto-verbot für tokenized assets?
Laut Armstrong gibt es vier Hauptprobleme. Erstens: Ein faktisches Verbot tokenisierter Aktien, was den freien Handel mit blockchain-basierten Aktien und Finanzinstrumenten untergraben würde. Zweitens: DeFi-Beschränkungen, die der Regierung unbegrenzten Zugriff auf Finanztransaktionen ermöglichen könnten. Diese Maßnahmen könnten die Innovation im DeFi-Bereich ersticken und die Dezentralisierung gefährden. Die Auswirkungen sind enorm.
Mehr macht für die sec: gensler-ära 2.0?
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Ausweitung der Kontrolle der SEC (Securities and Exchange Commission) über die Kryptomärkte. Dies könnte potenziell zu ähnlichen Problemen führen, wie sie während der Ära von Gary Gensler auftraten, als die SEC eine aggressive Haltung gegenüber Kryptounternehmen einnahm. Die Gefahr einer übermäßigen Regulierung, die die Entwicklung der Branche behindert, ist real.
Stablecoins und banken: wettbewerbsbeschränkungen drohen
Armstrong bemängelt zudem Bestimmungen bezüglich Stablecoins und Banken, die es Banken ermöglichen könnten, den Wettbewerb einzuschränken und krypto-native Prämien zu begrenzen. Dies würde kleinere, innovative Unternehmen benachteiligen und die Dominanz der traditionellen Finanzinstitute weiter festigen. Die Auswirkungen auf den Wettbewerb sind besorgniserregend.
Droht die absage des clarity act?
Nach der Ankündigung von coinbase gibt es unbestätigte Berichte, dass die für morgen geplante Sitzung des Senatsausschusses abgesagt werden könnte. Eleanor Terrett, eine renommierte Reporterin, deutete auf Twitter an, dass die Sitzung aufgrund des fehlenden Rückhalts gestrichen werden könnte. Ob diese Gerüchte sich bewahrheiten, bleibt abzuwarten, aber die Situation ist angespannt. Die Zukunft des CLARITY Act und damit die Regulierung des Kryptomarktes in den USA hängt in der Schwebe.